Versuchte Kindesentführung in Tierpark Berlin: Mutter schlug Alarm

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Eine Mutter hat wegen einer angeblichen Kindesentführung nahe dem Tierpark Berlin Alarm geschlagen. Eine Unbekannte hatte versucht, ihre vierjährige Tochter von ihr wegzuzerren.

Eine etwa 50-jährige Asiatin am Weg in den Tiergarten versucht haben, die vierjährige Tochter der 32-Jährigen wegzuzerren. Die Mutter des Mädchens sei daraufhin laut geworden und habe ihre Tochter zu sich gezogen.

Mutmaßliche Entführerin in Tierpark Berlin: „Nur Spaß”
Die Unbekannte habe daraufhin auf Deutsch gemeint, dass es „nur Spaß” gewesen sei, und sei in Begleitung eines ebenfalls asiatischen Mannes davongelaufen. Die 32-jährige Wienerin ging zur Exekutive.

Laut Polizeisprecher Patrick Maierhofer nahm die Polizeiinspektion Lehmanngasse am Dienstag die Meldung des Vorfalles auf und schickte eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft. Eine Strafanzeige gab es Maierhofer zufolge zunächst nicht.

  • Tipp 1 | So schützen Sie Ihr Kind vor Missbrauch
    Wichtigste Regel: Kinder sollten bei Übergriffen so laut schreien, wie sie nur können. Und das klinge
    einfacher als es sei, sagt der führende Experte in der Gewaltprävention an Grundschulen Ralf Schmitz.
    Laut sein müssen Kinder erst einmal lernen! Tipp: Wenn Kinder belästigt werden, sollten sie möglichst
    „Feuer“ statt „Hilfe“ rufen. Denn: Viele Passanten ignorieren „Hilfe“-Rufe, weil sie nicht in einen Streit
    hineingezogen werden wollen. „Feuer“ dagegen erhöht die Aufmerksamkeit und treibt den Täter dadurch
    vielleicht in die Flucht.
  • Tipp 2 | Was tun, wenn ein Autofahrer bei meinem Kind auf dem Schulweg anhält?
    Ein Auto hält und der Fahrer fragt nach dem Weg – eine möglicherweise gefährliche Situation. Zeigen Sie
    Ihrem Kind, wo es an einem fremden Auto richtig steht: Es sollte sich immer hinter der Autotür aufhalten,
    es sollte Abstand halten, um den Schwenkradius der Autotür zu nutzen. Sollte der Autofahrer wirklich
    versuchen, Ihr Kind ins Auto zu zerren, so müsste er aussteigen, weil es ihm nicht gelingen würde,
    ein Kind durch das offene Fenster ins Auto zu ziehen.
  • Tipp 3 | Ein Familienpasswort hilft immer
    Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind ein Familienpasswort. Wenn ein Autofahrer Ihr Grundschulkind auf
    dem Schulweg anspricht und es bittet einzusteigen, sollte Ihr Kind den Autofahrer nach einem vorher
    mit den Eltern vereinbarten Passwort fragen. Sollte der Autofahrer dieses nicht nennen, steigt Ihr Kind
    nicht ein. Kinder lieben Geheimnisse und Codewörter, und Ihrem Kind machen solche Vereinbarungen
    Spaß. Mit dieser Methode ist es sehr gut geschützt. Dieser Trick lässt sich auch an der Haustüre, auf dem
    Spielplatz oder in anderen Situationen anwenden. Das Kind darf nur bei den Menschen einsteigen oder
    mitgehen, die das persönliche Passwort von den Eltern erfahren haben. Weitere Tipps und Hilfen finden
    Sie auf der Facebook-Seite http://www.facebook.com/SicherStarkTeam und auf den CDs und DVDs
    für Eltern und Kinder im Sicher-Stark-Shop.
  • Tipp 4 | Zuschlagen und weglaufen
    Lässt ein Angreifer nicht ab, sollte sich Ihr Kind mit aller Kraft wehren: beißen, kratzen oder in die
    Genitalien treten – wenn wirklich Gefahr besteht, ist wirklich ALLES erlaubt. Das muss Ihr Kind wissen.
    Fliehen – aber mit Ziel! Wer bemerkt, dass er auf dem Heimweg verfolgt wird, sollte rennen –
    aber nicht planlos. Am besten ist es, sich in ein Restaurant oder eine Kneipe zu flüchten.
    Also an einen Ort, wo Menschen sind.
  • Tipp 5 | Der Unfalltrick
    Das Kind wird mit folgenden Sätzen konfrontiert: „Dein Vater hatte einen Autounfall. Er ist schon
    im Krankenhaus und ich soll dich schnell dorthin bringen. Steig schnell ein, damit wir losfahren können.“
    Höchste Vorsicht ist geboten. Das Kind sollte durch gezielte Fragen herausfinden, ob die Information
    wirklich zutrifft (z.B. „Wie sieht mein Vater aus?“, „Welche Haarfarbe hat er?“, „Welches Auto fährt er?“).
    Gehen Sie solche Situationen immer wieder mit Ihrem Kind durch, damit es nicht von einem
    Erwachsenen ausgetrickst werden kann.
  • Tipp 6 | Ein Schlüssel kann helfen
    Fahrradschlüssel statt Spray“ – wer sein Kind mit Verteidigungsspray oder Schrillalarm ausrüstet, steht
    im Notfall womöglich auf dem Schlauch: es versagt, weil sich Dreck festgesetzt hat oder es ist ganz unten
    im Schulranzen vergraben. Besser: Das Kind schleudert dem Angreifer einen Schlüsselbund ins Gesicht
    oder sticht damit zu. Schrillalarmtöne werden gerne überhört, da sie sich genauso wie eine Alarmanlage
    anhören, und wer hört heute schon auf eine Alarmanlage.
  • Tipp 7 | Selbstbewusstsein hilft
    Kinder, die erhobenen Hauptes und mit straffen Schultern auf der Straße gehen, wirken stärker und fallen
    nicht so leicht einem Täter in die Hände, der sich in der Regel laut polizeilichen Untersuchungen eher schwache,
    schüchterne Opfer aussucht. Hier sind vor allem die Eltern gefordert, das Selbstwertgefühl ihres Kindes zu
    stärken: loben Sie Ihr Kind, wann immer es geht, und nehmen Sie sich jeden Tag Zeit für Ihren Nachwuchs,
    um beispielsweise kleine Rituale zu pflegen.
  • Tipp 8 | Selbstverteidigung hilft
    Bringen Sie Ihrem Kind einige Selbstverteidigungstechniken bei oder melden Ihr Kind bei einer
    Sicher-Stark-Veranstaltung oder in einem Sportverein an. Kinder sind stärker, wenn sie wissen,
    wie sie sich verbal und /oder körperlich wehren können. Achten Sie aber bei der Auswahl auf
    Qualitätsmerkmale der Anbieter und auf die Erfahrung der TrainerInnen.
  • Tipp 9 | Mobbing und Belästigung
    Wer belästigt wird, sollte nicht um Hilfe rufen. Viele Passanten ignorieren solche Rufe, weil sie nicht
    in einen Streit hineingezogen werden wollen. Besser: „Feuer“ schreien – das erhöht die Aufmerksamkeit
    und der Täter flüchtet. „Fliehen, aber mit Ziel!“ Wer bemerkt, dass er auf dem Heimweg verfolgt wird,
    sollte rennen – aber nicht planlos. Am besten ist es, sich in ein Restaurant oder einen Supermarkt zu flüchten.
    „Notruf wählen!“ Besitzt das Kind ein Handy, sollte es auf einsamen Wegen angeschaltet sein. Lässt sich
    ein Verfolger nicht abschütteln und ist keine „Rettungsinsel“ in Sicht, sollte es den Polizei-Notruf 110
    wählen, der auch dann noch funktioniert, wenn das Handybudget ausgeschöpft ist.
    „Zuschlagen!“ Lässt ein Angreifer trotzdem nicht ab, sollte sich das Kind mit aller Kraft wehren:
    beißen, kratzen oder in die Genitalien treten – alles ist dann erlaubt, wenn wirklich Gefahr besteht.
  • Tipp 10 | Vorbeugen ist besser als Therapie
    Schenken Sie Ihrem Kind frühzeitig Bücher, CDs, DVDs, sodass es weiß, was erlaubt ist und wie es sich
    verhalten darf. In den Hörbüchern und DVDs von Ralf Schmitz erfahren Sie alles, was ein Kind wissen
    sollte. Dort finden Sie viele weitere Tipps, Ratschläge und hilfreiche Informationen zum Thema.
    Das komplette Sorglospaket für die ganze Familie gibt es unter http://www.sicher-stark-team.de/shop.cfm

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About Andrzej Wolnomularski

My mkniemy przez żar pustyni jak Beduini Czytam książki od tyłu, by być krok przed wszystkimi!